© René Koppold

Seit Herbst 2016 wird die Brau- und Bierkultur des Landkreises Haßberge hoheitlich repräsentiert durch das Amt des Bierprinzen bzw. der Bierprinzessin. Die erste Wahl konnte der Stettfelder Sebastian Gocker für sich entscheiden. In seiner dreijährigen Amtszeit ist der erste Bierprinz des Landkreises Haßberge zu einer echten Symbolfigur geworden. Auf unzähligen Terminen vor Ort, in Franken, Bayern, Deutschland und Europa machte er gemeinsam mit den regionalen Weinhoheiten den Landkreis als Schnittstelle von Wein- und Bierfranken bekannt. Neben den Privatbrauern vertritt der Bierprinz auch die kommunalen Brauvereine. Dass diese beiden Gruppen nicht in Konkurrenz zueinander stehen, beweist das seit 2017 jährlich stattfindende Bierfest, das am Tag des Bieres von Privatbrauern, Kommun-Brauern und dem Landkreis erfolgreich gemeinsam veranstaltet wird.

Das Regionalmanagement unterstützte in den Jahren 2016-2018 die Marketingaktivitäten des Bierprinzen. Ausgestattet mit Bierprinzkette, 2.100 Autogrammkarten und einem Roll-Up besuchte Sebastian Gocker 162 Veranstaltungen und legte stattliche 21.568 Kilometer zurück, um öffentlichkeitswirksame Auftritte wahrzunehmen. Zudem war das Regionalmanagement in die Vorbereitung und Organisation der ersten Amtsübergabe involviert.

Anfang 2019 wurde Sebastian Gocker als erster Bierprinz des Landkreises Haßberge von der neuen Bierprinzessin Kerstin Friedrich aus Knetzgau abgelöst. Ausgestattet mit der Haßberge-Tracht führt sie seitdem das Amt der Bierprinzessin mit gleichem Engagement wie ihr Vorgänger fort. Die Zusammenarbeit zwischen Bierprinzessin und den beteiligten Brauereien Göller in Zeil, Roppelt in Trossenfurt, Hartleb in Maroldsweisach, Raab in Hofheim, Bayer in Theinheim und Schlossbrauerei Zeitlos in Oberschwappach läuft hervorragend und sorgt dafür, dass die lange Tradition der Bierkultur im Landkreis Haßberge erhalten bleibt und über die Grenzen hinaus bekannt wird.

Bierprinzessin Kerstin Friedrich stellt sich vor.

Mehr über den Landkreis Haßberge als Schnittstelle zwischen Wein- und Bierfranken zeigt dieser Bericht des BR.